Achtzehn zu sein ist schwierig.

Achtzehn zu sein ist schwierig.
Und nein- mit dieser Aussage meine ich nicht (nur), dass das (fast abgeschlossene) Teenagerleben mit all seinen „Liebes-auf-und-abs“ und Stimmungsschwankungen schwierig ist.
Was ich meine, ist die Schwierigkeit darin, sich selbst im letzten Schuljahr zu finden und irgendwie herauszubekommen was man nach dem Abi mit seinem Leben so anstellen möchte.

Ich selbst habe lange Probleme damit gehabt; mal im Ernst- nach der Schule bietet es sich eigentlich an erstmal die Taschen zu packen und die Welt zu bereisen.
Da man bis dahin, bis auf einige Ausnahmen vielleicht, noch keine eigene Wohnung oder eventuell noch nicht einmal ein Auto hat, und sich somit nicht um Versicherungen jeglicher Art kümmern oder Miete für eine leerstehende Wohnung zahlen muss.
Gleichzeitig hört man aber auch oft von Älteren, dass es dumm wäre nicht direkt mit dem Studium anzufangen, weil es einem sonst unnötig schwer fallen würde sich wieder an das mit dem Studium in Verbindung stehende Lernen zu gewöhnen, da man nach langen Lernpausen, wie monatelange oder vielleicht sogar jahrelange Auslandsaufenthalten, vergessen hat wie man sich den Stoff am besten aneignet.
Des Weiteren gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit nach dem Abi, oder jedem anderen Schulabschluss, sich für eine Ausbildung bei einem Unternehmen seiner Wahl zu bewerben.

Und bei der einfachen Entscheidung zwischen Reisen, Studieren oder Ausbildung bleibt es ja erstmal auch gar nicht.
Entscheide ich mich beispielsweise erstmal dafür mir eine Auszeit von meinem „Leben“ zu nehmen und mir die große weite Welt anzugucken ist es allein mit dieser Entscheidung noch gar nicht getan – jetzt stellt sich mir die Frage was genau ich denn im Ausland machen möchte?!
Bis vor gefühlt drei Tagen war ich fest davon überzeugt, dass ein Aupairjahr in den Staaten genau das Richtige für mich sein würde (diesen Entschluss habe ich vor ca. 3 Monaten gefällt. Davor wollte ich für ein Jahr lang in Australien work and traveln).

Letztendlich habe ich mich aber für einen „Kompromiss“ aus Arbeiten und Reisen ins Ausland entschieden; seit Anfang letzter Woche habe ich offiziell meine Ausbildung als Flugbegleiterin bei der Lufthansa begonnen.

10 DINGE DIE EINE LANGE FAHRT ERTRÄGLICH MACHEN

Jetzt wo ich vor kurzem nach München gezogen bin, werde ich in Zukunft viele lange (FeMercedesrnbus-)Touren von einem Zuhause zum anderen vor mir haben, in welcher ich irgendwie die Zeit totschlagen muss.
Aus diesem Grund habe ich folgende Liste erstellt, die Euch Denkanstöße und Ideen geben soll, was Ihr selber auf einer langen Fahrt gegen quälende Langeweile unternehmen könnt, beziehungsweise wie ihr Euch ideal auf eine vorbereiten könnt:

1. Schlafen
Für mich ist dies eine der besten Möglichkeiten Zeit totzuschlagen; auch wenn ihr nur am dösen seid – plötzlich macht Ihr die Augen wieder auf und es sind vielleicht schon 30 Minuten um.
Mein Tipp: wenn Ihr vor einer langen Fahrt erst spät ins Bett geht oder schon extra früh aufsteht und die Fahrt somit müde antretet, werdet Ihr sehr wahrscheinlich weniger Probleme mit dem Einschlafen während der Fahrt haben.

2. Kissen oder Nackenrolle mitnehmen!
Voraussetzung um eine lange Fahrt überstehen zu können ist Bequemlichkeit;
kann ich meinen Kopf bequem an ein weiches Kissen anlehnen(oder auf einem sitzen damit sich mein Hintern nach endlosem sitzen nicht beschwert), ist es mir automatisch möglich besser zu schlafen.

3. Musik hören
Egal wohin es geht – Musik ist immer eine der wichtigsten Begleitungen auf einer Fahrt; sei es die eigens zusammengestellte Playlist gefüllt mit allen Lieblingsliedern zu denen man (lautstark) jammen kann oder eine zufällige Ansammlung von Liedern auf Spotify.
Ich persönlich freue mich zum Beispiel schon extrem darauf zu Driving home for Christmas an Weihnachten die Heimfahrt anzutreten 😉

4. Nummernschild-Raten
Meiner Meinung nach ein Oldie but Goldie. Es ist immer wieder interessant zu sehen wie häufig einem Nummernschilder unterkommen, welchen man seine Herkunftsorte nicht zuordnen kann weil man sie einfach noch nicht kennt (geht mir zumindest sehr häufig so…).

5. Lesen (Handy/ Buch/ Zeitschrift/ kindle)
Sei es das E-book auf dem Handy oder dem kindle, das klassische Buch oder eine von unzähligen wunderbaren Klatschmagazinen – solange einem während des Lesens auf der Fahrt nicht schlecht wird ist dies bei mir immer ein willkommener Zeitvertreib.

6. Hörbuch hören

Falls man mal selber Fahrer ist und somit logischerweise nicht den Blick von der Fahrbahn lassen darf, ist dies eine super Alternative um sich von einer öden Fahrt ablenken zu lassen. Gerade auch für die Menschen unter uns, die unter dem schweren Schicksal der Reiseübelkeit leiden und somit nicht ein richtiges Buch lesen können, ist ein Hörbuch die perfekte Wahl.

7. Essen
Am besten eignen sich Snacks, die möglichst wenig krümeln (erspart zumindest das Aussaugen des Autos), auch nach mehreren Stunden noch lecker und frisch schmecken (belegt Sandwiches möglichst mit „trockenen“ Belegen um eventuelles Durchweichen vermeiden zu können) und mal eben in den Mund gesteckt werden können.
Wenn Ihr nichts Essbares zu Hause haben solltet oder vor der Fahrt einfach zu faul sein solltet, könnt ihr auch einfach…

8. In Raststätten einkehren
Ganz klar- irgendwann ist es soweit, man ist vier Stunden gefahren und die Blase und eventuell auch der kleine Hunger machen sich bemerkbar – somit kann man sich auf einen kleinen Abstecher bei Mecces etc. freuen.
Mein Tipp: Denkt an Desinfektionstücher o.Ä. um den Toilettenbesuch ein wenig verschönern zu können oder Euch immerhin vor Bakterien zu schützen 🙂

9. Ladekabel und Anker mitnehmen!
Eine Lademöglichkeit fürs Smartphone ist besonders auf langen Fahrten essentiell; da mittlerweile Musik, Bücher und teilweise auch das Navi über unser Handy läuft, ist bei leerem Akku Ende im Gelände und die Fahrt wird plötzlich viertausend mal länger als sie ursprünglich ist.
Außerdem kann man der Mama dann nicht schreiben wann man endlich ankommt und wann doch bitte das heiß ersehnte Lieblingsessen à la Mama auf dem Tisch stehen soll 😉

10. Das „Oder-Spiel“
Falls ein Mitreisender auf der Fahrt vorhanden sein sollte ist dieses Spiel eine interessante Möglichkeit um sich genauer kennenzulernen und einiges über diese Person zu erfahren;
das „Oder-Spiel“ kann von einfachen Fragen, wie „Ketchup oder Mayo?“ zu den zufälligsten Fragen variieren.
Hier mal ein paar Möglichkeiten:
Strand oder Berge?
Winter oder Sommer?
Brüste oder Hintern?
Adidas oder Nike?
Disco oder Bar?
McDonalds oder Burgerking?